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Fünf Immendorff-Affen am Fuße des Globushauses

Das Museum für Kunst und Kulturgeschichte Schloss Gottorf freut sich über einen gewichtigen Skulpturen-Zuwachs. Für die nächsten vier Jahre hat der bekannte Galerist Michael Werner eine fünfköpfige Affenherde – geschaffen 2002 von Jörg Immendorff – nach Schleswig verliehen, wo sie prominent im Globusgarten präsentiert werden und so das wirkungsvolle Entreé für das wachsende Skulpturenprogramm des Gottorfer Barockgartens bilden.

Die  aufwendigen Sockel, auf denen die Skulpturen stehen, heben sich in ihrer Formgebung - durch die Orientierung an der Formenlehre Andrea Palladios - deutlich von den einfachen Plinthen auf den nördlichen Terrassen des Gartens ab und bieten den Affen eine ideale "Bühne", auf der sie mit ihren gestenreichen Posen die Aufmerksamkeit der Betrachter auf sich ziehen. 

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Die Plastiken gehören zu einer umfangreichen Serie, in der sich der Künstler Jörg Immendorff augenzwinkernd mit Künstlerkollegen auseinandersetzt, wie unschwer an dem Namen der Affen  - Kurt (Schwitters), Caspar (David Friedrich), Jörg (Immendorff), Constantin (Brancusi) und Giorgio (de Chirico) -  aber auch an charakteristischen Gesten  zu erkennen ist. 

Immendorf greift mit diesen Arbeiten eine Bildtradition auf, die mit dem Gemälde "Affen als Kunstrichter" aus dem Jahr 1889 von Gabriel von Max (1840-1915), Pinakothek München, einen prominenten Vorläufer hat. Menschliche Verhaltensweisen werden in tierischen Gesten und Posen gespiegelt und dadurch karikierend überzeichnet. Die Besonderheiten und Absonderlichkeiten menschlicher Verhaltensweisen - auch der Künstler - kann im Tierbild ungeschminkt zum Ausdruck gebracht werden.

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