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"Beste Freunde" seit mehr als 70 Jahren

Der Freundeskreis Schloss Gottorf unterstützt das Museum für Kunst und Kulturgeschichte seit mehr als 70 Jahren. In den ersten Jahrzehnten nach seiner Gründung bestand der Verein aus einem kleinen Kreis von 20 Förderern. Heute sind es rund 1.600 Mitgliedschaften (darunter 1.100 Familienmitgliedschaften), die hinter dem schlagkräftigen Verein stehen.


„Beste Freunde“ – besser als der Ausstellungstitel aus dem Jahr 2016 lässt sich das Verhältnis dieser beiden Partner nicht zusammenfassen. Damals legten der Freundeskreis und das Museum für Kunst und Kulturgeschichte eine Art Leistungsschau ab, was seit 1949 an Erwerbungen des Vereins für das Museum zusammengekommen war. „In 70 Jahren haben wir einen enormen Sammlungsbestand aufbauen können“, sagt die Vorsitzende des Freundeskreises Gabriele Wachholtz.

Allein in den vergangenen fünf Jahren hat der Freundeskreis mehr als eine Million Euro für Erwerbungen und Förderungen ausgegeben. Nach wie vor liegt der Schwerpunkt jedoch im Ankauf von sammlungsrelevanten Gemälden, Skulpturen, Zeichnungen, Druckgrafiken und Kunsthandwerk. Jüngster Coup: Ein Gemälde des Gottorfer Hofmalers Jürgen Ovens, das noch Ende 2019 ersteigert werden konnte und nun als Dauerleihgabe dem Museum zur Verfügung gestellt wird.

Bereits 2018 konnte mit Hilfe des Freundeskreises und der im Freundeskreis beheimateten Gottorfer Runde für den Gottorfer Barockgarten die Skulptur „3D-Incident“ des Bildhauers Tony Cragg angeschafft werden, 2019 waren Mitglieder des Vereins zu einem Besuch in Craggs Wuppertaler Atelier. „Er war von Gottorf so angetan“, erzählt Gabriele Wachholtz von der erneuten Begegnung mit dem international gefragten Künstler, „und das, obwohl er die großen Häuser der ganzen Welt gesehen hat“.

Buchveröffentlichungen, Ausstellungen, wissenschaftliche Tagungen, Konzerte und vieles mehr stehen auf der Förderagenda des außerordentlich aktiven Vereins. Dank seiner Unterstützung konnte 2015 auch das auf mehrere Jahre angelegte Projekt „digiCult“ starten, das die dringend erforderliche digitale Erfassung der Museumsbestände für Kunst und Kultur umsetzt. Und: „Erstmals gelang es uns mit digiCult auch, einen Überblick und eine technische Ansichtsmöglichkeit auf die vom Freundeskreis gesammelten Bestände zu schaffen.“

Neben der regen Fördertätigkeit ist es vor allem das aktive Vereinsleben, das die Freunde auszeichnet. Neben ein- und mehrtägigen Exkursionen stehen Vorträge, Führungen, exklusive Previews, Konzerte und Lesungen auf dem Programm – in der Regel komplett ausgebucht. „Die Ideen gehen uns nicht aus“, sagt Gabriele Wachholtz, die bei ihren Plänen das ganze Land im Blick hat und den Vereinsmitgliedern auch exklusive Einblicke in Ateliers und Werkstätten von Künstlern bietet.

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