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Stiftung lädt zu wissenschaftlichen Tagungen

Die Stiftung Schleswig-Holsteinische Landesmuseen lädt zu zwei spannenden Tagungen. Die eine findet anlässlich des 500-jährigen Bestehens des von Hans Brüggemann geschaffenen Bordesholmer Altarretabels statt, der im Schleswiger Dom zu finden ist. Die andere Tagung widmet sich den Fürstinnen der Lande.

23. bis 25. September 2021: Tagung zum 500jährigen Bestehen des Bordesholmer Altarretabels von Hans Brüggemann

Das von dem Bildschnitzer Hans Brüggemann in den Jahren 1514–1521 geschaffene Altarretabel zählt zu den herausragenden Kunstwerken des Landes. Mit 392 Figuren aus Eichenholz schildert es die biblische Passions- und Heilsgeschichte. 

Das Altarretabel wurde ursprünglich für die Kirche des Augustiner Chorherrenstifts in Bordesholm gefertigt. Sein Stifter war Friedrich I., Herzog von Schleswig und Holstein, der spätere König von Dänemark. Nachdem das Stift Bordesholm in der Reformation aufgelöst und später auch seine Funktion als Fürstenschule verloren hatte, ließ Herzog Christian Albrecht von Schleswig-Holstein-Gottorf das Retabel 1666 im Schleswiger Dom aufstellen.

Die interdisziplinäre Tagung anlässlich des 500jährigen Jubiläums der Vollendung des Bordes­holmer Retabels widmet sich nicht allein seiner herausragenden kunsthistorischen Bedeutung und der künstlerischen Herkunft seines Schöpfers oder restauratorischen Fragen und Besonderheiten wie der holzsichtigen Fassung, sondern auch den historischen und kirchen­historischen Hintergründen, dem theologischen Umfeld seiner Entstehung sowie Fragen nach seinem Stifter und Herrschaftlicher Repräsentation. 

Das Programm im Detail (Vorträge, Referenten etc.) sowie Informationen zu Anmeldeformalitäten und Kosten können Sie sich HIER herunterladen

Die Tagung findet in Kooperation mit der Abteilung für Regionalgeschichte der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, der Kirchengemeinde Schleswig und der Bischofskanzlei Schleswig statt.

Jürgen Ovens, Allegorie auf die Gottorfer Erbfolge

13.- 14. Januar 2022: Die Fürstinnen der Lande. Handlungsspielräume im Spannungsfeld zwischen Dynastie, Familie und Individuum

Die Tagung befasst sich mit den „Fürstinnen“ – Königinnen und Herzoginnen – die die Geschichte der Lande Schleswig-Holstein, Dänemarks und auch Schwedens zwar nicht so sichtbar „formten“ wie die Fürsten, die aber dennoch entscheidenden Anteil daran hatten. Dennoch hat sich die historische Forschung erst in jüngerer Zeit intensiver mit ihnen befasst.

Die Referate widmen sich einerseits einzelnen Fürstinnen und ihren Handlungsspielräumen, andererseits thematischen und strukturellen Fragen – im Idealfall in einer Verknüpfung. So können zentrale Themen wie Regentschaft, Hofhaltung, Patronage etc. am Beispiel einzelner Protagonistinnen dargestellt werden.

Das Programm im Detail (Vorträge, Referenten etc.) sowie Informationen zu Anmeldeformalitäten und Kosten können Sie sich HIER herunterladen

Die Tagung, die ursprünglich am 3. und 4. Juni 2021 stattfinden sollte, findet in Kooperation mit der Abteilung für Regionalgeschichte der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel statt. 

Landesmuseen Schleswig-Holstein
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