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Die Ausstellung "Moby Dick & Röhrenkatze" ist am 29.9. (Do.) und 30.9. (Fr.) geschlossen. Die Ausstellungen "Moderne und Idyll" sowie "Tierisch schön" können am 30.9. (Fr.) nur bis 13 Uhr besucht werden.

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  • Lesser Ury, Vor dem Café, 1920er Jahre

Moderne und Idyll

Impressionismus in Deutschland

05.05. - 30.10.2022

Die Sonderausstellung im Gottorfer Kreuzstall widmet sich den Anfängen der modernen Kunst in Deutschland. Um 1870 trat in Frankreich eine neue Kunstströmung hervor, die besonders die Darstellung von Licht und Atmosphäre in den Mittelpunkt stellte. Die von Kunstkritikern als „Impressionismus“ bezeichnete Malweise wurde bald darauf auch von Künstlerinnen und Künstlern in Deutschland aufgenommen. Hier war der Impressionismus bis weit über die Wende zum 20. Jahrhundert hinaus eine der wichtigsten modernen Kunstrichtungen.

Die Ausstellung zeichnet diese Erfolgsgeschichte nach: Sie zeigt den Impressionismus als „Kunst des modernen Lebens“, die ganz besonders das selbstbewusste großstädtische Bürgertum ansprach und sich in vielfältiger Weise mit den neuesten technischen Entwicklungen – insbesondere mit der Fotografie – auseinandersetzte. Gleichzeitig bedienten impressionistische Künstler in Deutschland aber auch das Bedürfnis nach Darstellungen unberührter Natur und idyllischer Landschaften, die dem großstädtischen Publikum einen ästhetischen Gegenentwurf zu den sich rasant verändernden Lebenswirklichkeiten anbieten konnten.

Moderne und Idyll
20,00 Euro

Impressionismus in Deutschland

Tauchen Sie ein in die Überblicksausstellung zum Impressionismus, welche in unserem Gottorfer Kreuzstall gezeigt wird. Sie sehen Werke von Ury, Liebermann Cézanne, Degas, Manet, Renoir, Toulouse-Lautrec und vielen weiteren Künstlern.

Moderne und Idyll

Die Ausstellung beginnt mit den französischen Ursprüngen des Impressionismus, mit ausgewählten Papierarbeiten von Künstlern wie Paul Cézanne, Edgar Degas, Edouard Manet, Auguste Renoir, Paul Signac und Henri de Toulouse-Lautrec.

Eindrucksvolle Bilder von Christian Rohlfs, Hans Olde und Max Liebermann zeigen, wie deutsche Künstler seit den 1880er Jahren erste impressionistische Elemente in ihre Kunst aufnahmen. Lovis Corinth, Walter Leistikow und Max Slevogt sind mit wichtigen Arbeiten vertreten, ebenso Lesser Ury, der bis in die 1920er Jahre seinem eigenständigen, sehr urban geprägten impressionistischen Stil treu blieb.

Die Ausstellung integriert auch die Entwicklung in Norddeutschland und stellt Werke der Lübecker Gotthardt Kühl und Maria Slavona sowie der Hamburger Thomas Herbst und Ernst Eitner in den Kontext ihrer Zeit.

Ein eigener Ausstellungsbereich widmet sich dem Thema Fotografie, die etwa bei Hans Olde noch in erster Linie als technisches Hilfsmittel für Gemäldeentwürfe dient, während Heinrich Kühn und andere die Fotografie bereits vor der Jahrhundertwende als eigenständiges künstlerisches Medium entwickeln.

Einen fulminanten Endpunkt der Ausstellung bildet eine Auswahl von Werken des deutschen Spät- und Postimpressionismus mit Arbeiten von Emil Nolde, Wenzel Hablik und Arthur Illies.

Die Werke in der Sonderausstellung stammen zum Großteil aus der Kunststiftung Dr. Hans-Joachim und Elisabeth Bönsch, die dem Museum für Kunst und Kulturgeschichte seit 2016 langfristig verbunden ist. Hinzu kommen Hauptwerke aus dem eigenen Sammlungsbestand des Landesmuseums. 

Die nächsten Termine der Ausstellung

Rundgang durch die Impressionismus-Schau
Führung
Rundgang durch die
Impressionismus-Schau
Samstag 22.10.202214:00 Uhr
Museum für Kunst und Kulturgeschichte Schloss Gottorf
Anmeldung empfohlenAnmeldung empfohlen
FührungFührung

Die Sonderausstellung im Gottorfer Kreuzstall widmet sich den Anfängen der modernen Kunst in Deutschland. Die von Kunstkritikern als „Impressionismus“ bezeichnete Malweise wurde von Künstlerinnen und Künstlern in Deutschland aufgenommen und zählte bis weit über die Wende zum 20. Jahrhundert hinaus eine der wichtigsten modernen Kunstrichtungen.

Die Ausstellung zeichnet diese Erfolgsgeschichte nach: Sie zeigt den Impressionismus als „Kunst des modernen Lebens“, die ganz besonders das selbstbewusste großstädtische Bürgertum ansprach und sich in vielfältiger Weise mit den neuesten technischen Entwicklungen – insbesondere mit der Fotografie – auseinandersetzte. 

Besonders geeignet für:

Erwachsene

Moderation

Almut Rix

Veranstalter

Landesmuseen SH

Spezielle Hinweise

Aufgrund der Corona-Pandemie ist es möglich, dass diese Veranstaltung kurzfristig abgesagt werden muss oder in einem anderen Rahmen stattfindet. Bitte informieren Sie sich auf unserer Internetseite über aktuelle Änderungen oder kontaktieren Sie unseren Service:+49 (0) 4621 813 222, service@landesmuseen.sh.

All unsere Informationen und Vorschriften zum Thema Corona finden Sie HIER.

 

Anmeldung empfohlen, begrenzte Teilnehmerzahl

+49 (0) 4621 813 222, service@landesmuseen.sh oder online

Dauer

60 min.

Kosten

3 €
zzgl. Eintritt

Rundgang durch die Impressionismus-Schau
Führung
Rundgang durch die
Impressionismus-Schau
Samstag 29.10.202214:00 Uhr
Museum für Kunst und Kulturgeschichte Schloss Gottorf
Anmeldung empfohlenAnmeldung empfohlen
FührungFührung

Die Sonderausstellung im Gottorfer Kreuzstall widmet sich den Anfängen der modernen Kunst in Deutschland. Die von Kunstkritikern als „Impressionismus“ bezeichnete Malweise wurde von Künstlerinnen und Künstlern in Deutschland aufgenommen und zählte bis weit über die Wende zum 20. Jahrhundert hinaus eine der wichtigsten modernen Kunstrichtungen.

Die Ausstellung zeichnet diese Erfolgsgeschichte nach: Sie zeigt den Impressionismus als „Kunst des modernen Lebens“, die ganz besonders das selbstbewusste großstädtische Bürgertum ansprach und sich in vielfältiger Weise mit den neuesten technischen Entwicklungen – insbesondere mit der Fotografie – auseinandersetzte. 

Besonders geeignet für:

Erwachsene

Moderation

Uwe Ziewitz

Veranstalter

Landesmuseen SH

Spezielle Hinweise

Aufgrund der Corona-Pandemie ist es möglich, dass diese Veranstaltung kurzfristig abgesagt werden muss oder in einem anderen Rahmen stattfindet. Bitte informieren Sie sich hier auf unserer Internetseite über aktuelle Änderungen oder kontaktieren Sie unseren Service:+49 (0) 4621 813 222, service@landesmuseen.sh.

All unsere Informationen und Vorschriften zum Thema Corona finden Sie HIER.

 

Anmeldung empfohlen, begrenzte Teilnehmerzahl

+49 (0) 4621 813 222, service@landesmuseen.sh oder online

Dauer

60 min.

Kosten

3 €
zzgl. Eintritt

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