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Das goldene Zeitalter

Weite Teile des heutigen Schleswig-Holsteins gehörten bis 1864 über Jahrhunderte zum Königreich Dänemark. Das dänische Kernland sowie seine Provinzen wurden kulturell stark durch das Zentrum Kopenhagen geprägt, vor allem durch die 1784 gegründete Königlich Dänische Akademie der Schönen Künste. In unserer Ausstellung mit bedeutenden Werken dänischer und schleswig-holsteinischer Künstler im 19. Jahrhundert offenbart sich ein Kulturaustausch, der weit über die Grenzen Schleswig-Holsteins hinausging.
 
Der erste Teil der chronologisch aufgebauten Schau widmet sich der Kernzeit des Goldenen Zeitalters – der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Nordische Kunst dieser Zeit war ganz durch das Kulturzentrum Kopenhagen und die herausragende Gestalt Christoffer Wilhelm Eckersberg geprägt. Auch Künstler des heutigen Schleswig-Holsteins haben wie selbstverständlich hier studiert.
 
Nach der Erhebung (südliche Perspektive) bzw. nach dem Aufruhr (dänische Sicht auf den politischen Umbruch) gingen dänische und schleswig-holsteinische Künstler getrennte Wege. Im zweiten Teil sehen Besucher Werke aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Die nun preußischen Künstler wie Hans Olde oder Christian Rohlfs studierten fortan vermehrt an deutschen Akademien wie München, Düsseldorf und Weimar. Die besondere Wendung dieser Zeit ist die Rezeption der französischen Kunst (Realismus, Impressionismus und Postimpressionismus). Dieser Kulturaustausch führte zur Modernisierung der deutschen Kunst.

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